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Erfahrungen

Drei Segelfreizeiten in den Niederlanden, mit einer Wandersegelschule auf den Gewässern der Friesischen  Seenplatte waren der Einstieg. Unsere Unterkunft war ein ausgedienter umgebauter Binnenfrachter. Geschult und gesegelt wurde auf Stahlbooten mit schwerem Kiel, 16 m² gaffelgetakelt. Mir hat es gefallen.

Mitte der 80er Jahre verbrachte ich mehrere Kurzurlaube mit Freunden im gleichen Wassersportgebiet. Allerdings wurde nicht gesegelt, sondern mit Verdrängerbooten gefahren. Aus meiner Sicht war dies auch eine nette Erfahrung. Eine Einweisung auf die Boote gab es nicht.

Wenig später wurde ich für drei Jahre Besitzer eines kleinen Krabbenkutters an der Nordseeküste, ein einfaches Fahrzeug. Es bestand aus einem Rumpf, einem kräftigen Antrieb mit einer Schraube und einem Ruder. Die ursprüngliche Absicht war, den Kutter aus zu bauen und zu besegeln. Schnell wurde klar, dass es kaum möglich ist, ein solches Fahrzeug in Eigenleistung um zu bauen, schon lange nicht als Mitteldeutscher an der Nordseeküste. Allerdings hat das interessierte Befassen mit dem Objekt zur Vertiefung des Wissens über den Schiffbau geführt. 

Die Vorstellung, eines Tages mit einem Schiff, auf einem Schiff und von einem Schiff zu leben, war für mich ein erstrebenswerter, wenn auch erst einmal nicht realisierbarer Gedanke. Am liebsten wäre mir ein Zweimast Segelschoner gewesen, einfach, robust und schlicht.

Danach war für Urlaub und Freizeit für zweieinhalb Jahrzehnte kaum Zeit. Der Weg in die Selbständigkeit, um einen kleinen Betrieb auf zu bauen, war der Grund.
Nach dem der Betrieb solide da steht, und etwas mehr Freizeit möglich wird, kam auch wieder Urlaub auf dem Wasser in Frage, zwei mal Charter in Holland und zwei mal Charter in Mecklenburg.